ddiiissssAPPEAARRiinnnggg

***English version below***

Gruppenausstellung von Studierenden der UDK Berlin I ddiiissssAPPEAARRiinnnggg

Vernissage: 27.04.2023, 18:00 - 21:00 Uhr

Laufzeit: 28.04. - 30.04.2023, täglich von 12:00 - 19:00 Uhr

Zum Gallery Weekend 2023 präsentiert feldfünf einige Arbeiten von Studierenden der Universität der Künste Berlin: Im Rahmen der Gruppenausstellung “ddiiissssAPPEAARRiinnnggg” werden künstlerische Positionen versammelt, die Phänomene des Verschwindens und Erscheinens (dis/appearing) im Bezug auf Orte, Identitäten, Körper und Objekte befragen, um ein Verständnis von Präsenz neu zu verhandeln.

“ddiiissssAPPEAARRiinnnggg” zerlegt ein Wort in seine Einzelteile, schneidet spielerisch ausgefranste Silben heraus und hinterlässt einen schwirrenden Klang.

Verschwinden und Erscheinen verhalten sich nicht gegensätzlich zueinander, sondern sind mehrdeutige Zustände oder Bewegungen, die nebeneinander bestehen oder sich gegenseitig durchdringen können. Wie eine Rückkopplungsschleife ist das, was losgelassen wird, darauf angelegt wieder aufzutauchen. Die Bewegung zwischen Transparenz und Opazität ermöglicht es, neue Wege der Performativität zu erproben.

Das Verschwinden wird als das Auftauchen von etwas anderem verstanden - eine Lücke, eine Spur, eine Erinnerung, ein Übergang - und umgekehrt das Erscheinen als das Festhalten dessen, was versäumt, vergessen oder abwesend ist. Indem über das bloß Sichtbare hinausgegangen wird, wird sich der  Umgebung und der Ferne, Grenzen, Innenräumen, Erinnerungen und Identitäten genähert, um einer physischen und materiellen Wahrnehmung von Flüchtigkeit, Unbeständigkeit und dem nicht Greifbaren Platz zu machen.

 

***English version***

Group exhibition by students of UDK Berlin I ddiiissssAPPEAARRiinnnggg

Opening: 27.04.2023, 18:00 - 21:00 pm

Exhibition: 28.04. - 30.04.2023, daily from 12:00 - 19:00 pm

For Gallery Weekend 2023, feldfünf presents several works by students of the Berlin University of the Arts: The group exhibition "ddiiissssAPPEAARRiinnnggg" brings together artistic positions that question phenomena of disappearance and appearance in relation to places, identities, bodies, and objects in order to renegotiate an understanding of presence.

“ddiiissssAPPEAARRiinnnggg” breaks up a word into parts, playfully cuts out frayed syllables and leaves behind a buzzing sound.

Rather than being opposed to each other, disappearing and appearing are ambiguous states or movements which may co-exist or inhabit one another. Like a feedback loop, something that is sent away is programmed to reappear. Moving between transparency and opacity allows new ways of performativity to be examined.

Disappearing is understood as containing the emergence of something else – a gap, trace, memory, transition – and vice versa appearing as holding what is missed, forgotten or absent. Expanding beyond what is merely visible, surroundings and faraway places, boundaries, interiors, memories and identities are approached to give way to a physical and material perception of fleetingness, volatility and elusiveness.