feldfünf – Projekträume im Metropolenhaus fördert den Dialog zwischen Kunst, Design und Alltag. In Kooperation mit Nachbarschaften der Südlichen Friedrichstadt, mit lokalen Akteur*innen und internationalen Kulturschaffenden ist feldfünf eine Plattform für prozessbasierte, interkulturelle Projekte und langfristige, kollaborative Ideen.

Mission Statement

feldfünf ist Freiraum. Im Erdgeschoss des Metropolenhauses bieten wir auf 400 Quadratmetern mitten in Berlin einen Ort, an dem sich der Austausch zwischen Menschen und Kulturen entwickeln und entfalten kann.

feldfünf ist Labor. Wir bieten eine Plattform für temporäre Projekte, die Design und Alltag verbinden, sich an neuen Ideen versuchen und Platz für Experimente brauchen.

feldfünf ist Bühne. Hier lässt sich das Neue blicken. Bei uns trifft der Kiez auf weite Welt, Bewohner*innen auf Besucher*innen, Altes auf Neues. Wir wollen das neue Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt beleben – mit Kunst und Kultur, die dort gedeihen, wo etwas wachsen kann.

Kommende Veranstaltungen

24.6.19

Payback-Playground: Was kann das Haus dem Quartier geben? | Ausstellung
KREATIVES WERKEN 4+5 | Workshop
KREATIVES WERKEN 5+6 | Workshop

Payback-Playground: Was kann das Haus dem Quartier geben?

7.6.19 30.6.19 | 12:00 18:00 | Projektraum 04 | Ausstellung

Ein Projekt von bfstudio-architekten als Bauherr*in und Architekt*in des METROPOLENHAUSES

Laufzeit: 7.6–30.6.2019
Öffnungszeiten: Di.–Sa., 12:00–18:00 Uhr

Welche gesellschaftlichen Aufgaben kann Architektur in Großstädten wie Berlin erfüllen? Welche Möglichkeiten ergeben sich für lokale Akteur*innen und Bewohner*innen durch die Idee einer Querfinanzierung? Die Ausstellung gibt Einblicke in den Entstehungskontext samt städtebaulicher Studien zum Quartier um den Mehringplatz, die Planungsphase, die temporäre Zwischennutzung des Baufeldes und die finale Realisation und Bauzeit des METROPOLENHAUSES. Dieses entstand mit der Idee eines „aktiven Erdgeschosses“, als Impulsgeber für die Stadtentwicklung im Quartier und als Ort für ein Zusammentreffen der Kulturen.

Das METROPOLENHAUS am Jüdischen Museum ist Teil des neuen Stadtquartiers um den ehemaligen Blumengroßmarkt in der Südlichen Friedrichstadt Berlins. Das architektonische Entwurfskonzept des METROPOLENHAUSES am Jüdischen Museum greift auf besondere städtebauliche Raster und historische Achsen zurück. Das Modell übernimmt Verantwortung für Gestaltung im urbanen Kontext und sucht aktiv den Dialog mit dem lokalen Mikrokosmos. Das METROPOLENHAUS will deshalb in der prominenten Lage am Platz durch seine Mischung aus 70 % Wohnen und 30 % Gewerbe auf insgesamt 7.000m² Nutzfläche der Stadt etwas zurückgeben. Die Eigentümer*innen der Wohn- und Gewerbeeinheiten sicherten durch die Co-Finanzierung die ökonomische Basis des Kultur- und Gewerbekonzeptes, kreativen Freiraum für die Allgemeinheit und übernahmen langfristig Verantwortung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die nachhaltige und energieeffiziente Bauweise wird erreicht durch Maßnahmen wie die res­sourcenschonende Energiegewinnung durch Fernwärme, jahreszeitabhängige Steuerung der Energiebilanz durch Verglasung für maximalen Wärmeeintrag im Winter, effizienten Sonnen­schutz für minimalen Wärmeeintrag im Sommer und tageslichtabhängige Beleuchtung. Die ex­tensive Dachbegrünung verbessert das Mikroklima und ermöglicht einen hohen Biotopflächen­faktor.

Das Projekt ist im Austausch mit der Projektgruppe ex-Blumengroßmarkt (PxB) entstanden, welche aus dem konzeptbasierten Liegenschaftsverfahren hervorging. PxB ist ein Zusammenschluss der drei Baugruppen und Planungsteams, die Projekte auf drei Baufeldern um den ehem. Blumengroßmarkt herum initiiert und in drei unterschiedlichen Entwicklungsmodellen realisiert haben. In einem qualifizierenden Planungsverfahren, das in Kooperation mit dem Bezirk und Senat (der Stadt Berlin) an Stelle eines Wettbewerbs durchgeführt wurde, konnten die auf Nutzungskonzept basierenden Entwürfe entwickelt und umgesetzt werden. PxB arbeitete dabei eng zusammen, um ihre jeweiligen Bauvorhaben im Dialog mit der Nachbarschaft, dem Bezirk, dem Senat und den Nutzer*innen umzusetzen und die Projekte städtebaulich, architektonisch und gesellschaftlich in die Nachbarschaft zu integrieren. Mit dem Projekt übernahmen bfstudio-architekten die Doppelrolle als Bauherr*in und Architekt*in in ihrer symbiotischen Wechselwirkung.

 

Foto: Sebastian Wells

 

    Die Ausstellung gibt Einblicke in die Planungsphase und den Bau des METROPOLENHAUSES. Dieses entstand mit der Idee eines „aktiven Erdgeschosses“, als Impulsgeber für die Stadtentwicklung im Quartier und als Ort für ein Zusammentreffen der Kulturen.

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    Raum für gute Ideen

    Im stehen insgesamt mehr als 400 m² für Initiativen, Gruppen, Künstler*innen und Kooperationspartner*innen zur Verfügung, die Räume für Projekte aus den Bereichen Kunst, Design, Alltag, Bildung und Kultur suchen.
    Wir freuen uns über Konzepte und Projektideen, die den interkulturellen Austausch mitgestalten möchten.

    • 90 – 180 m² je Raum
    • technische Ausstattung und Einrichtung bei Bedarf
    • Räume sind kombinierbar nutzbar
    • Vermietung auf Anfrage

    Team

    Kuratorische Leitung:
    Marenka Krasomil, krasomil@feldfuenf.berlin

    Projektmanagement und Kommunikation:
    Katharina Marszewski, presse@feldfuenf.berlin

    Kuratorische Assistenz:
    Talia Manor, assistenz@feldfuenf.berlin

    Allgemeine Anfragen: info@feldfuenf.berlin

    v.l.n.r: Marenka Krasomil, Anne-Marie Sanders,
    Jana Kamm, Myrto Georgiou, Hélène Mohrbutter

    Credits: Stefanie Kulisch

    Kontakt

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8
    10969 Berlin

    U1, U6 Hallesches Tor
    U6 Kochstraße
    Bus 248 Jüdisches Museum
    Bus M41 Zossener Brücke
    Bus M29 Lindenstraße/Ecke Oranienstraße