feldfünf e.V. fördert den Dialog zwischen Kunst, Design und Alltag. In Kooperation mit Nachbarschaften der Südlichen Friedrichstadt, mit lokalen Akteur*innen und internationalen Kulturschaffenden ist feldfünf eine Plattform für prozessbasierte, interkulturelle Projekte und langfristige, kollaborative Ideen.

Mission Statement

feldfünf ist Freiraum. Im Erdgeschoss des Metropolenhauses bieten wir auf 400 Quadratmetern mitten in Berlin einen Ort, an dem sich der Austausch zwischen Menschen und Kulturen entwickeln und entfalten kann.

feldfünf ist Labor. Wir bieten eine Plattform für temporäre Projekte, die Design und Alltag verbinden, sich an neuen Ideen versuchen und Platz für Experimente brauchen.

feldfünf ist Bühne. Hier lässt sich das Neue blicken. Bei uns trifft der Kiez auf weite Welt, Bewohner*innen auf Besucher*innen, Altes auf Neues. Wir wollen das neue Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt beleben – mit Kunst und Kultur, die dort gedeihen, wo etwas wachsen kann.

Kommende Veranstaltungen

Die Veranstaltungen der Woche

feldfünf Resident:
Fanny Harlan

Wir freuen uns sehr, Fanny Harlan als erste Stipendiatin ab Mitte Oktober bis Ende Januar bei feldfünf zu begrüßen.

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Window-Screening: Facial Feedback

19.11.19 16.12.19 | ganztägig | | Veranstaltung

*** English version below ***

Window-Screening: Facial Feedback
von Fanny Harlan
19.11.–16.12, 16:00–22:00 Uhr

Mimik kann als Spiegelbild der Gesellschaft gesehen werden. So wie das menschliche Verhalten, Gestik und Körpersprache, Regeln und Normen unterliegt, kann auch bei der Mimik eine Regelhaftigkeit festgestellt werden. Um die Mimik der Anderen (im Sinne des Gegenübers) zu verstehen, muss eine Auseinandersetzung mit der eigenen Mimik vorausgehen. Mimik ist einer von vielen Kommunikationsmitteln im sozialen Miteinander, dass sich je nach sozialem und kulturellem Kontext unterscheidet.

Als besonders erfolgreich in der Ausdrucks-Interpretation und Beeinflussung zeigt sich die Bewegung des Auges. Den Blick senken oder heben, einem Blick standhalten oderausweichen, sind Momente die in ihrem Gebrauch und ihrer Interpretation bekannt sind und ein Machtgefüge je nach Kontext herstellen. In ihrer Video-Installation „Facial Feedback“ widmet sich Fanny Harlan Mimik und ihrer emotionalen und sozialen Bedeutung.
Für ihre weitere Recherche und künstlerische Arbeit sucht die Künstlerin nach internationalen Teilnehmer*innen.

 

Fanny Harlan ist von November 2019 bis Februar 2020 als Residency Künstlerin zu Gast bei feldfünf e.V.

 

*** English version***

 

Window-Screening: Facial Feedback
by Fanny Harlan
19.11.–16.12, 4:00–10:00pm

Facial expression can be seen as a mirrow of society. As well as other human behavior, like gesture and body language, facial expression also follows rules and standards. In order to understand other persons facial expression it is needed to study the own ones first. As one of many ways of socialcommunication facial expression also appears differently depending on its context. The eye movement is known as the most successful sign for expression-interpretationand influence. To lower or raise the eyes, withstand a look or look away, are knownsignals and interpretations that also produce power relations depending on the context.

In her video-installation „Facial-Feedback“ Fanny Harlan has been working on facial expression and its emotional and social meaning.
For her further research and art work she is searching for international attendees.

 

Fanny Harlan is the residency artist at feldfünf from November 2019 until February 2020.

    Window-Screening von Fanny Harlan

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    Field School: Berlin Critical Spatial Investigations into Urban Space

    16.12.19 22.12.19 | ganztägig | | Workshop

     

    *** English version below ***

    Field School: Berlin
    Critical Spatial Investigations into Urban Space

    16.12–22.12.2019, Beginn jeweils um 18:00 Uhr

    Field School: Berlin ist eine Kooperation des LABOR FÜR KUNST UND FORSCHUNG, Institut für Kunst und Kunsttheorie, Universität zu Köln mit dem OBSERVATIONAL PRACTICES LAB, Parsons,The New School, New York.

    Als urbanes Forschungslabor ist die Field School: Berlin eine Plattform für Workshops, Vorträge und eine finale Ausstellung. Das interkulturelle Programm widmet sich der Erforschung und Neuverhandlung des städtischen Raums durch experimentelle Beobachtungsmethoden und künstlerische Forschungspraktiken. Teilnehmer*innen untersuchen die Stadt durch eine Vielzahl von Perspektiven: praktisch, theoretisch und forschend. Inspiriert durch Theorien des Alltags und Konzepte der Raumproduktion, konzentriert sich die Field School: Berlin auf die heterogene Erfahrung der städtischen Umwelt und untersucht die verschiedenen Faktoren, die sie hervorgebracht haben. Wie werden urbane Transformationsprozesse in der Architektur und im städtischem Raum sichtbar, vermittelt und dargestellt? Wie können gesellschaftspolitische Veränderungen und die Herstellung von Raum künstlerisch erforscht, dargestellt und verhandelt werden? Welche direkten und indirekten Auswirkungen haben digitale Technologien auf die Stadt? Wie verändern sich soziale und urbane Gefüge und was sind die sichtbaren Anzeichen für diese Verschiebung? Field School: Berlin untersucht ortsspezifische Momente des urbanen Wandels, die sich in der Architektur, den Stadtteilen und dem Alltagsleben der Stadt zeigen.


    16.12.2019, 18:00 Uhr

    Diana Lucas-Drogan
    „Being Involved“

    Performative Counter-Mapping Praxen als Formen der sozialen und politischen Handlung im Raum und somit auch als Werkzeug der Emanzipation in der Aufzeichnung und Architektur werden anhand von drei Beispielen aus den eigenen kollaborativen Arbeiten vorgestellt. Wir spazieren von Hellersdorf über Whats-App nach Brandenburg in das österreichische Mürzzuschlag. Der Vortrag legt einen Fokus auf die Herangehensweisen und Taktiken, die als Grundlage für ein Counter-Mapping entwickelt werden. Hierbei wird untersucht in welche Repräsentation diese überführt werden und welche Wirkung sie entfalten.

    Diana Lucas-Drogan ist freischaffende Künstlerin und Architektin und arbeitet als Lehrende am GTAS Braunschweig bei Prof. Tatjana Schneider und der Technischen Universität Berlin. Ihr Schwerpunkt liegt in der qualitativen Raumforschung verbunden mit der performativen Counter-Mapping Praxis und der Produktion von Raum. Sie ist Mitglied des Vereins metroZones, Zentrum für städtische Angelegenheiten in Berlin.
    www.dianalucasdrogan.com


    17.12.2019, 18:00 Uhr

    Maya Schweizer
    „Exercises in Style“

    Die bildende Künstlerin Maya Schweizer beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Verhältnis von persönlicher und sozialer Geschichte. Dem urbanen Raum als Schnittstelle zwischen individuellem und kollektivem Handeln gilt daher ihr Hauptinteresse. In ihren Filmen, Zeichnungen, Fotografien und Collagen untersucht sie, welche Rolle unsere mentalen Bilder spielen, um das zu rekonstruieren, was wir nicht direkt wissen. Darin erfasst sie Situationen, oder besser gesagt Fragmente von suggestiven Situationen, in denen die Lücken zwischen Bild und Text oder das Auseinanderdriften zwischen visueller und narrativer Ebene eine Fiktion erzeugen.

    Maya Schweizer, geboren in Paris, studierte Kunst und Kunstgeschichte an der Universität Aix-en-Provence. Sie zog 1998 nach Deutschland und studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) (1999-2002) und zog 2003 nach Berlin, wo sie ihr Studium an der Universität der Künste (UdK) bei Professor Lothar Baumgarten beendete und 2006 abschloss.
    www.mayaschweizer.com


    18.12.2019, 18:00 Uhr

    Folke Köbberling
    „Full Stop“

    Die Künstlerin Folke Köbberling entwickelt Interventionsmodelle für den urbanen Raum, wo sie vorhandene Strukturen umnutzt und so den gewohnten Umgang mit städtischer Architektur auf subtile, oft humorvolle Weise in Frage stellt. Konzepte von gemeinschaftlichem Zusammenleben werden dabei ebenso befragt wie kapitalistisch bestimmte städtische Strukturen des Wohnens, Arbeitens und der Mobilität.

    Folke Köbberling hat viele Jahre mit Martin Kaltwasser zusammengearbeitet.  Sie hat an zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen: u.a. Martin Gropius Bau/Berlin, Haus der Kulturen der Welt, ZKM Karlsruhe, Lentos Museum, Ruhrtriennale 2012. Einzelausstellungen: Jack Hanley Gallery, NYC, Schaustelle der Pinakothek der Moderne in München, Kunstverein Kassel, Museo El Eco /Mexiko City (2017). Sie ist Professorin an der TU Braunschweig und leitet das Institut für Architekturbezogene Kunst.
    www.folkekoebberling.de


    21.12.2019, 18:00 Uhr

    Project Presentations
    Field School: Berlin

    In einer archivarischen Herangehensweise zeigen die Projektpräsentationen digitale und physische Artefakte, die den Forschungsprozess von Studierenden aus Köln und New York materialisieren. Initiiert in Workshops mit Folke Köbberling, Diana Lucas-Drogan und Maya Schweizer, entwickelten die Studierenden individuelle Forschungsfragen zur Untersuchung der sich verändernden urbanen Räume.

     

    The Field School: Berlin wird vom International Office der Universität zu Köln im Rahmen der COLOGNE SUMMER SCHOOLS unterstützt.

     

    *** English version***

    Field School: Berlin
    Critical Spatial Investigations into Urban Space

    16.12–22.12.2019, beginning each at 6pm

    A collaboration between the LABORATORY FOR ART AND RESEARCH, Institute for Art and Art Theory, University of Cologne and the OBSERVATIONAL PRACTICES LAB, Parsons / The New School, New York.

    Field School: Berlin is an urban laboratory for research-based learning, and platform for workshops, lectures and a culminating exhibition. Dedicated to the exploration and renegotiation of urban space through experimental methods of observation and artistic research practices, this intercultural program engages the city from a multiplicity of perspectives: practical, theoretical, and investigative. Drawing from theories of the everyday and concepts of spatial production Field School: Berlin focuses on the heterogeneous experience of the urban environment and explores the various factors that have produced it. How are the processes of urban transformation made visible, mediated and represented through architecture and built environments? How can socio-political changes and the production of space be explored, represented and negotiated in the field of art? What are the direct and indirect effects of digital technologies on the city? How are particular social and urban structures changing, and what are the visible indications of this shift? Field School: Berlin examines site-specific moments of urban change as it is expressed in the architecture, neighborhoods and everyday life of the city.


    16.12.2019, 6pm

    Diana Lucas-Drogan
    „Being Involved“

    Based on three of her collaborative projects, Diana Lucas-Drogan will introduce Performative Counter-Mapping Practices as a form of social and political action and as a tool of emancipatory documentation of space and architecture. We will be strolling from Hellersdorf via Whats-App to Brandenburg in the Austrian Mürzzuschlag. The lecture focuses on the approaches and tactics that are developed as a basis for counter-mapping. It examines the translation into representations and unfolding effects.

    Diana Lucas-Drogan is a freelance artist and architect. She is a lecturer at the GTAS Braunschweig with Prof. Tatjana Schneider, and at Technische Universität Berlin. Her focus is on qualitative spatial research combined with performative counter-mapping practice and the production of space. She is a member of the association metroZones, Center for Urban Affairs in Berlin.
    www.dianalucasdrogan.com


    17.12. 2019, 6pm

    Maya Schweizer
    „Exercises in Style“

    Maya Schweizer explores the relationship between personal and social history in her work. Urban space — as an interface between individual and collective actions — is the focus of her interest. In her films, drawings, photographs and collages, she explores the role of mental images in reconstructing what we do not know directly. In this work, she captures situations, or rather fragments of suggestive situations, in which the gaps between image and text — or the drifting between visual and narrative level — create a fiction.

    Maya Schweizer, born in Paris, studied art and art history at the University of Aix-en-Provence. She moved to Germany in 1998 and studied at the Academy of Visual Arts in Leipzig (HGB) (1999-2002) and moved to Berlin in 2003, where she finished her studies at the University of the Arts (UdK) with Professor Lothar Baumgarten. She graduated in 2006.
    www. mayaschweizer.com


    18.12. 2019, 6pm

    Folke Köbberling
    „Full Stop“

    Folke Köbberling develops models of intervention in urban space, where she uses existing structures to question learned interactions with urban architecture in subtle, often humorous ways. Her inquiry addresses both concepts of communal living and capitalistically determined urban structures of living, working and mobility.

    Folke Köbberling has worked with Martin Kaltwasser for many years. She has participated in numerous international solo and group exhibitions including Martin Gropius Bau / Berlin, House of World Cultures, ZKM Karlsruhe, Lentos Museum, Ruhrtriennale 2012. Solo exhibitions: Jack Hanley Gallery, NYC, showroom of the Pinakothek der Moderne in Munich, Kunstverein Kassel, Museo El Eco / Mexico City (2017). She is a professor at TU Braunschweig and leads the Institute for Architecture-related Art. www.folkekoebberling.de

     

    21.12.2019, 6pm
    Project Presentations
    Field School: Berlin

    In an archival approach, the project presentations display digital and physical artifacts materializing in-process research of students from Cologne and New York. Initiated during workshops with Folke Köbberling, Diana Lucas-Drogan and Maya Schweizer, students developed individual research inquiries to explore shifting urban environments.

     

    The Field School: Berlin is supported by the International Office of the University of Cologne as part of COLOGNE SUMMER SCHOOLS.

    Fotocredit: Jeff Luckey

      Field School: Berlin Critical Spatial Investigations into Urban Space

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      Raum für gute Ideen

      Im stehen insgesamt mehr als 400 m² für Initiativen, Gruppen, Künstler*innen und Kooperationspartner*innen zur Verfügung, die Räume für Projekte aus den Bereichen Kunst, Design, Alltag, Bildung und Kultur suchen.
      Wir freuen uns über Konzepte und Projektideen, die den interkulturellen Austausch mitgestalten möchten.

      • 90 – 180 m² je Raum
      • technische Ausstattung und Einrichtung bei Bedarf
      • Räume sind kombinierbar nutzbar
      • Vermietung auf Anfrage

      Team

      Kuratorische Leitung:
      Marenka Krasomil, krasomil@feldfuenf.berlin

      Projektmanagement und Kommunikation:
      Katharina Marszewski, presse@feldfuenf.berlin

      Kuratorische Assistenz:
      Valentina Schöllhorn, assistenz@feldfuenf.berlin

      Allgemeine Anfragen: info@feldfuenf.berlin

      v.l.n.r: Marenka Krasomil, Katharina Marszewski, Valentina Schöllhorn

      Credits: Mohanad Alsneeh

      Kontakt

      Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8
      10969 Berlin

      U1, U6 Hallesches Tor
      U6 Kochstraße
      Bus 248 Jüdisches Museum
      Bus M41 Zossener Brücke
      Bus M29 Lindenstraße/Ecke Oranienstraße