Die Fliegende Oper

„Die Fliegende Oper“
Wie lässt sich ein temporäres Opernhaus mit möglichst geringem Ressourcenverbrauch und hoher räumlicher Qualität entwerfen?
Mit dieser Frage beschäftigen sich die Studierenden im Masterkurs "Konstruktives Entwerfen" des Fachgebiets KET (Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung) in diesem Sommersemester 2026. Sie erforschten, wie mit analogen und digitalen Entwurfswerkzeugen gestaltungsstarke Aufführungsräume und Baukörper entwickelt werden können, die hohe performative Eigenschaften mit einem ressourcenschonenden Bauen verknüpfen.
Gegenstand des Entwurfs ist ein ephemerer Opernbau. Der Typus des temporären Kulturbaus gewinnt angesichts der Sanierungsstaus und der sehr hohen Aufwendungen für Neubauten von Opern- oder Theaterhäusern zunehmend an Bedeutung. Diese ephemeren Orte schaffen neue Möglichkeiten kultureller Teilhabe und bieten zugleich Raum, die wesentlichen Anforderungen dieser Bauaufgabe mit minimalem Materialeinsatz neu zu denken.
Die Ausstellung präsentiert Entwürfe, die sich mit Raumakustik und materialeffizienten Konstruktionen auseinandersetzen. Dabei spielen Prinzipien des zirkulären Bauens ebenso eine zentrale Rolle wie der experimentelle Einsatz computergestützter Simulationen und digitaler Formfindung.
Wann:
18.07. & 19.07.2026, 11:00 - 19:00 Uhr
Wo:
feldfünf im Metropolenhaus
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8
10969 Berlin