
Raum für große Ideen: Der Landschaftsarchitektur-Preis kommt zu feldfünf
Wie verändern Freiräume unsere Städte, Dörfer und Landschaften – und wer gestaltet diese Veränderungen? Mit dem ersten Berlin-Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis rücken genau diese Fragen in den Mittelpunkt. In den Kategorien Gemeinsam statt einsam, Kollaborationen, Neue Ästhetik, Nachhaltigkeit, Rückgrat, Technisch versiert oder auch Kiez und Provinz können noch bis 31. März 2026 Projekte im Wettbewerb eingereicht werden. Ob Stadtplatz, Dorfplatz oder Dachgarten, Kinderspielplatz oder Klimawäldchen, Mieter- oder Ministeriumsgarten: Was gebaut, umgebaut, gepflegt, gemeinsam erstritten oder neu gedacht wurde, gehört auf eine Bühne. Eine Jury des Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla), Landesverband Berlin-Brandenburg wählt aus. Auch Projekte, die vermeintlich klein wirken, unbequem sind oder nur in Teilaspekten überzeugen, sind ausdrücklich willkommen.
In den feldfünf Projekträumen finden am 27. August 2026 die Preisverleihung und die Vernissage der Ausstellung statt mit nominierten Projekten, Preisträger:innen und einem Publikumspreis. Gleich darauf startet ein zehntägiges Begleitprogramm. Feldfünf wird zum Raum, in dem sich Fachwelt, Stadtgesellschaft und neugierige Besucher:innen begegnen können – rund um Projekte, die zeigen, wie Freiräume unsere gemeinsame Zukunft prägen.
Bis dahin bleibt es spannend. Mit Antonia Diel, Transformationsmanagerin bei der Bundesstiftung Bauakademie und Julia Paaß, Netzwerk Zukunftsorte wirken zwei prägende Stimmen als Co-Schirmfrauen des erstmals ausgelobten Preises. Sie stehen für den Schulterschluss zwischen Landschaftsarchitektur, Baukultur, zivilgesellschaftlichen Initiativen und neuen Impulsen aus Stadt und Land.
Wann:
Einreichung bis zum 31.03.2026
Preisverleihung und Vernissage 27.08.2026
Ausstellung und Programm 28.08. – 05.09.2026
Ort:
feldfünf im Metropolenhaus
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8
10969 Berlin