Veranstaltungen im Januar 2021

feldfünf Resident:
Fanny Harlan

Wir freuen uns sehr, Fanny Harlan als erste Stipendiatin ab Mitte Oktober bis Ende Januar bei feldfünf zu begrüßen.

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Januar 2021
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
28.12.20

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Ausstellung: Britta Eppinger. Objekte

17.12.20 14.1.21 | ganztägig | | Ausstellung
Foto: Kai Wiechmann

***English version below***

Schaufensterausstellung: Britta Eppinger. Objekte
Datum:
17.12.2020–14.01.2021, täglich 24 Stunden

Die Ausstellung Britta Eppinger. Objekte zeigt textile plastische Arbeiten aus Feuerwehrschlauch oder Gummitüchern, die – dem Upcycling-Gedanken folgend – ihr Ausgangsmaterial in etwas Neues umgestalten. Aus seinem eigentlichen Funktionszusammenhang genommen, limitieren die Materialeigenschaften den künstlerischen Prozess, beflügeln ihn aber auch. Ohne ein Richtig und Falsch entfalten sich die Formen quasi von selbst, ergeben sich im Produktionsprozess einerseits aus der Elastizität und Festigkeit des Gummis. Andererseits offenbart die deutlich sichtbare Zickzacknaht den Herstellungsprozess und die handwerklichen Eingriffe wie Zuschnitt und Zusammensetzen der Teile. Ähnlich, nur aus schwerem, hartem Metall fügt sich das geschweißte Eisenobjekt zu einer organischen Form.

Britta Eppinger studierte von 1995 bis 2008 Bildhauerei erst in Dresden und dann in Barcelona. Seit 2018 arbeitet sie als Upcycling-Designerin in der Südlichen Friedrichstadt.

Das Video Why Am I Making? (2020) von Kai Wiechmann reflektiert die Idee, die für Britta Eppinger hinter den Objekten steht: das Entstehen im Machen. Das Video ist Teil einer Sammlung visueller Meditationen über kreative Prozesse.

Kai Wiechmann beschäftigt sich mit, wie er es nennt, Unterströmungen des modernen Lebens. Als weltweit aktiver Bildgestalter für Werbung und Magazine setzt er sich in seiner persönlichen Arbeit mit Lebenskonzepten und Erfahrungen in einer komplexer werdenden Welt auseinander.

 

***English version***

Showcase exhibition: Britta Eppinger. Objects
Date: 17.12.2020–14.01.2021, daily 24 hours

The exhibition Britta Eppinger. Objects shows textile sculptural works made of fire hose or rubber blankets, which, following the idea of upcycling, transform their original material into something new. Taken out of their actual functional context, the material properties limit the artistic process, but also give it inspire. Without a right or wrong, the forms unfold more or less by themselves, and in the production process they result on the one hand from the elasticity and strength of the rubber. On the other hand, the clearly visible zigzag seam reveals the manufacturing process and the manual interventions such as cutting and assembling the parts. Similarly, only made of heavy, hard metal, the welded bronze sculpture blends into an organic form.

Britta Eppinger studied sculpture from 1995 to 2008, first in Dresden and then in Barcelona. Since 2008 she has been working as an upcycling designer in Südliche Friedrichstadt.

The video Why Am I Making? (2020) by Kai Wiechmann reflects the idea behind Britta Eppinger's objects: the creation in making. The video is part of a collection of visual meditations on creative processes.

Kai Wiechmann deals with what he calls the undercurrents of modern life. As a globally active image designer for advertising and magazines, his personal work deals with concepts of life and experiences in an increasingly complex world.

    In der Ausstellung Objekte von Britta Eppinger, werden Objekte, die aus upgecycelten Materialien, wie einem Feuerwehrschlauch oder Gummitüchern entstanden sind, präsentiert. Außerdem ist zu diesen Objekten ein Video von Kai Wiechmann entstanden. Dem zugrunde liegt die Frage „Why Am I Making?“

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    Ausstellung: Putzen gegen die Diktatur der Effizienz

    7.1.21 11.2.21 | ganztägig | | Ausstellung

    ***English version below***

    Schaufensterausstellung: Putzen gegen die Diktatur der Effizienz
    Datum: 07.–22.01.2021 -> Verlängert bis zum 11.02.2021, ganztägig

    Reinigungsrituale und traditionelle handgefertigte Reinigungswerkzeuge sind in der japanischen Kultur stark verwurzelt. Durch das Putzen drücken wir unseren Respekt und unsere Wertschätzung gegenüber uns selbst, anderen und unserer direkten Umgebung aus. Reinigung verändert unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung. Es fördert Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Außerdem lernen wir, unsere Handlungen mit deren Ursache und Wirkung in Beziehung zu setzen.

    Die Ausstellung Putzen gegen die Diktatur der Effizienz von studio b severin untersucht die Bedeutung des Putzens für den/die Einzelnen und innerhalb der Gesellschaft. Das Design-Duo geht hierbei der Frage nach, wie beim Putzen Achtsamkeit, Mitmenschlichkeit und Ressourcen schonendes Umweltbewusstsein verkörpert oder erlernt werden kann. Beim Perspektivwechsel auf die alltägliche Praxis des Putzens geht es nicht darum, die perfekte Sauberkeit zu erreichen. Ein Ziel ist es, eine Regelmäßigkeit in Form einer täglichen Morgenroutine zu entwickeln.

    Birgit Severin und Guillaume Neu-Rinaudo von studio b severin waren im Frühjahr 2020 als Gestalter*innen in Residence bei feldfünf. Die Ausstellung präsentiert Auszüge ihrer Recherchen in Video- und Audioarbeiten, Objekten, Fotografien und gibt einen Einblick in ihr Buch, das gerade zum Thema entsteht.

    Am 9. Januar, 11 Uhr, sprechen die Designer*innen online mit dem japanischen Mönch Shoukei Matsumoto, Autor des Buchs A Monk’s Guide to a Clean House and Mind. Am 19. Januar, um 18:15 Uhr werden Guillaume und Birgit, von studio b severin eine Online-Führung durch die Ausstellung geben. Und am 23. Januar findet um 11 Uhr ein nachbarschaftliches Neujahrsputz-Event auf dem Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz statt.

    Birgit Severin hat für Deutschlandfunk Kultur, Fazit am 06.01.2021 ein Interview gegeben. Putzt du noch oder lebst du schon? Über das Reinigen als Achtsamkeitsübung ist in der Audiothek zu finden.

    Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung vom Goethe-Institut Villa Kamogawa realisiert.

     

     

     

    ***English version***

    Showcase exhibition: Cleaning Against the Dictatorship of Efficiency
    Date: 07.–22.01.2021 -> Extended till 11. February.2021, all day

    Purification rituals and traditional handmade cleaning tools are strongly rooted in Japanese culture. Through cleaning, we express our respect and appreciation towards ourselves, others and our immediate environment. Cleaning changes our consciousness and perception. It promotes self-reliance, helpfulness and consideration. We also learn to relate our actions to their cause and effect.

    The exhibition Cleaning Against the Dictatorship of Efficiency by studio b severin examines the significance of cleaning for the individual and within society. The design duo explores the question of how mindfulness, humanity and resource-conserving environmental awareness can be embodied or learned in cleaning. The change of perspective on the everyday practice of cleaning is not about achieving perfect cleanliness. One goal is to develop regularity in the form of a daily morning routine.

    Birgit Severin and Guillaume Neu-Rinaudo from studio b severin were designers in residence at feldfünf in spring 2020. The exhibition presents excerpts of their research in video and audio works, objects, photographs and gives an insight into their book, which is currently being written on the topic.

    On 9 January at 11 a.m., the designers talk online to the Japanese monk Shoukei Matsumoto, author of the book A Monk's Guide to a Clean House and Mind. On 19 January at 6:15 p.m., Guillaume and Birgit, from studio b severin, will take you on an online tour of the exhibition. And on 23 January, a neighbourhood New Year's cleaning event will take place at 11 a.m. on Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz.

    Birgit Severin gave an interview for Deutschlandfunk Kultur, Fazit on 06.01.2021. Are you still cleaning or are you already living? About cleaning as a mindfulness exercise can be found in the Audiothek.

    The exhibition was realised with the kind support of the Goethe-Institut Villa Kamogawa.

     

      Die Ausstellung „Putzen gegen die Diktatur der Effizienz“ von studio b severin untersucht die Bedeutung des Putzens für den/die Einzelnen und innerhalb der Gesellschaft. Das Design-Duo geht hierbei der Frage nach, wie beim Putzen Achtsamkeit, Mitmenschlichkeit und Ressourcen schonendes Umweltbewusstsein verkörpert oder erlernt werden kann.

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