feldfünf Resident: Fanny Harlan

16.10.19 | ganztägig | | Veranstaltung

***English version below***

Wir freuen uns sehr, Fanny Harlan als erste Stipendiatin ab Mitte Oktober bis Ende Januar bei feldfünf zu begrüßen. Fanny überzeugte uns mit ihren Arbeiten. Ausgebildet als Fotografin, greift sie mit Begeisterung subtile Beobachtungen menschlicher Emotionen auf. Sinnliche Arbeiten treffen auf engagierte Recherche. Neben weiteren fotografischen Aufnahmen sowie einer Ausstellung wird es im Zuge der Residency einen Vortrag zum Thema Emotionen und Körpersprache“ geben.

Facial Feedback
Welche Auswirkungen hat der Gesichtsausdruck auf uns selbst? Fanny Harlan beschäftigt sich seit zwei Jahren mit dieser Frage. Sie filmt die Augenpartie von Menschen verschiedener Herkünfte, während sie die sieben universalen Emotionen auf ihrem Gesicht ausdrücken. Dann fragt sie ihr körperliches, memorables und emotionales Empfinden ab. Das Lesen und Verstehen von emotionalen Signalen hat mit den eigenen Emotionen zu tun und fordert den Willen zu verstehen. Um diesen Prozess anzustoßen hat Fanny Harlan eine interaktive Spiegel-Installation entwickelt und zeigt ihr Video in VR-Brillen.

Fanny Harlan (*1993) ist multidisziplinäre Künstlerin.
Während ihres Studiums Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover (BA 2018) ging sie 2015 mit einem DAAD Stipendium an die HCU nach Hiroshima. Hier widmete sie sich der Fotografie auf neue Weise– experimentierte mit Druckverfahren und Installationstechniken für Ausstellungen. Während der drei Jahre in Japan in zeigte sie arbeiten in Ausstellungen, machte kuratorische Erfahrungen bei der Arbeit in einer Galerie, war Assistenz der Regie bei einem japanischen Kurzfilm und besuchte drei Monate eine Art Residenz. Fanny Harlan interessiert sich für die Emotionen des menschlichen Wesens und verfolgt in ihren poetischen Arbeiten eine universelle Gleichheit jenseits kultureller Unterschiede. Seit März 2019 lebt und arbeitet die Künstlerin in Berlin und besucht Japan regelmäßig.

www.fannyharlan.de

Die feldfünf Residency gibt Gestalter*innen und Künstler*innen Raum ihre Projekte zu verfolgen. Dabei stehen unsere Projekträume für offene Prozesse und Experimente zur Verfügung.

 

***English version***

We are very happy to welcome Fanny Harlan as our first feldfünf resident from mid-October until the end of January. Trained as a photographer, she enthusiastically picks up subtle observations of human emotions. Here, sensual work interacts with systematic research. During her residency Fanny will continue her photographic project combined with a lecture on "emotions and body language".

Facial Feedback
What effect does the facial expression have on ourselves? Since two years Fanny Harlan has been dealing with this question. She filmed the eye area of ​​people from different cultural backgrounds as they express seven universal emotions on their face. Reading and understanding emotional signals has to do with one's own emotions and demands the will to understand. To begin with this process, Fanny Harlan has developed an interactive mirror installation where she uses VR glasses to display her video.

Fanny Harlan (* 1993) is a multidisciplinary artist. During her studies in photojournalism and documentary photography in Hanover (BA 2018) she went on a DAAD scholarship to Hiroshima. Here she devoted herself to photography in a new way—experimenting with printing and installation technique. During her three years in Japan, she has shown her works in exhibitions, gained experience as a curator, was an assistant director of a Japanese short film, and spent three months at an Art Residency. Fanny Harlan is interested in the emotions of the human beings and pursues trough her poetic works a universal equality beyond cultural differences. Since March 2019 the artist lives and works in Berlin and visits Japan regularly.

www.fannyharlan.de

The feldfünf residency offers designers and artists a work space for process based and experimental presentations for the duration of three months.