feldfünf e.V. fördert den Dialog zwischen Kunst, Design und Alltag. In Kooperation mit Nachbarschaften der Südlichen Friedrichstadt, mit lokalen Akteur*innen und internationalen Kulturschaffenden ist feldfünf eine Plattform für prozessbasierte, transkulturelle Projekte und langfristige, kollaborative Ideen.

Mission Statement

feldfünf ist Freiraum. Im Erdgeschoss des Metropolenhauses bieten wir auf 400 Quadratmetern mitten in Berlin einen Ort, an dem sich der Austausch zwischen Menschen und Kulturen entwickeln und entfalten kann.

feldfünf ist Labor. Wir bieten eine Plattform für temporäre Projekte, die Design und Alltag verbinden, sich an neuen Ideen versuchen und Platz für Experimente brauchen.

feldfünf ist Bühne. Hier lässt sich das Neue blicken. Bei uns trifft der Kiez auf weite Welt, Bewohner*innen auf Besucher*innen, Altes auf Neues. Wir wollen das neue Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt beleben – mit Kunst und Kultur, die dort gedeihen, wo etwas wachsen kann.

Kommende Veranstaltungen

Die Veranstaltungen der Woche

feldfünf Maske auf! Kiez-Projekt in der Südlichen Friedrichstadt 

7.4.20 20.11.20 | ganztägig | | Veranstaltung

Nachbar*innen aus der Südlichen Friedrichstadt Berlin nähen Masken für ein gemeinsames, solidarisches Miteinander. feldfünf entwickelt mit der Upcycling Designerin Britta Eppinger von Bolsos Berlin die Prototypen – und doch sind alle Masken einzigartig, aus gespendeten oder eigenen Stoffstücken. Der Verkauf erfolgt zum Selbstkostenpreis, und das Geld geht direkt an die Näher*innen.

Solidarisch im Kiez: Zeig dich mit Maske! "


Die Masken können an folgenden Orten erworben werden (ab dem 11.4.2020):

Bäckerei Beumer&Lutum, am Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 9, 10969 Berlin, Tel.: 030 25 80 08 72

NaNum, Lindenstraße 90, 10969 Berlin

Café Nullpunkt, Friedrichstraße 23B, 10969 Berlin

Monsieur Velo, Friedrichstraße 17, 10969 Berlin

Kosten: auf Spendenbasis, empfohlen 5 - 10 Euro. Das Geld geht direkt an die Näher*innen                         

Der Mundschutz ist nicht geeignet, um eine Infektion mit dem Corona-Virus oder anderen hochansteckenden Viren sicher zu verhindern!

    Nachbar*innen aus der Südlichen Friedrichstadt Berlin nähen Masken für ein gemeinsames, solidarische Miteinander.

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    "Meak as a warrior" , 2019 Petja Ivanova

    On frail ground.

    19.5.20 31.5.20 | ganztägig | Projektraum 04 | Ausstellung

    ***English version below***

     

    On frail ground.
    Künstler*innen: Petja Ivanova & Mihai Grecu
    Kuratiert von Art Claims Impulse

     

    Laufzeit: 19.05.–31.05.2020
    Öffnungszeiten: Mo.–So., 12:00–20:00

    In der Ausstellung „On frail ground“ werden Arbeiten der Künstler*innen Petja Ivanova und Mihai Grecu in einen Dialog gesetzt.
    Der Tenor und der Unterton, der den Kunstwerken obliegt, könnte man als die ‚Erzeugung eines existenzielles Grundgefühl‘ beschreiben; ein Gefühl der Zerbrechlichkeit, des drohenden Zusammenbruchs. Starre Denkmäler einer in Zement ausgedrückten Ideologie werden von Naturgewalten angegriffen und zeigen ihre letzte absurde Standhaftigkeit. Karge Oberflächen zeigen zerbrechlich leuchtende Spuren menschlicher Existenz. Zarte Derma Strukturen werden durch ein Polysaccharid-Material, das Pilzen, Gliedertieren und Mollusken innewohnt, eingekleidet und geschützt, welches zur Entstehung eines neuen Hybriden führt. Stehen wir am Anfang eines sich wandelnden Materialismus und der Neupositionierung im Anthropozän?

    Petja Ivanova wurde in Schumen, Bulgarien, geboren und lebt in Berlin. 2015 schloss sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin in der Klasse für Computerkunst/Generative Kunst ab. In ihrer transdisziplinären Praxis verbindet sie Archäologie, Biologie, Physik, Berechnung und Poesie, um die 'poetische Methode' als Gegengewicht zur gesellschaftlich dominierenden 'wissenschaftlichen Methode' zu fördern und diese Praxis in nichtlinearer Beziehung zu Fluxus & Avantgarde zu verstehen. Sie betreibt das Studio für poetische Zukunft und spekulative Ökologie aus einem kleinen Wohnwagen in Berlin heraus. Schon sehr früh in ihrer künstlerischen Arbeit mit Elektronik und Sensoren begann sie, mythologische Ansätze, das Magische und Nicht-Quantifizierbare einzubeziehen, um diese Verbindungen im Hinblick auf die Tiefenzeit der Medien/Technologie zu analysieren. Etwas frustriert von den einfachen Kausalitäten in der Quantifizierung wandte sie sich der Überwindung der begrifflichen Trennung von Natürlichem und Technischem zu, indem sie mit Kristallen und elektronischen Schaltkreisen und später auch mit Pflanzen, Mikroorganismen und jetzt Insekten und Bakterien arbeitete.

    Mihai Grecu wurde 1981 in Rumänien geboren. Nach seinem Kunst- und Designstudium in Rumänien und Frankreich setzte er seine künstlerische Forschung am Fresnoy Studio of Contemporary Arts fort. Wiederkehrende Themen wie Umweltkrisen, politische Allegorien, neue Technologien und Katastrophen artikulieren die Gesamtheit seiner Erforschung mysteriöser und unbewusster Anfänge. Diese visuellen und poetischen Reisen vermischen verschiedene Techniken und können als Vorschläge für eine neue, traumorientierte Technologie angesehen werden. Sein Werk wurde bei zahlreichen Filmfestivals (Tribeca, Locarno, Rotterdam, Festival des Neuen Kinos in Montreal) und Ausstellungen ("Dans la nuit, des images" im Grand Palais, "Labyrinth of my mind" im Cube, "Video Short list: the Dream Machine" in der Passage du Retz, "Studio" in der Galerie "Les Filles du Calvaire") gezeigt und ausgezeichnet.

    Art Claims Impulse ist eine 2006 gegründete Galerie und Plattform in Berlin, die sich auf Videokunst, Performance und Installationen spezialisiert hat. Ihr Hauptinteresse gilt der Kunst mit einem ungewöhnlichen Ansatz, der in thematischer, technischer und ästhetischer Hinsicht innovativ ist.

     

    Wichtige Informationen!
    Aufgrund der Corona-Bestimmungen und um eine Überfüllung des Raumes zu vermeiden, wird es keine Eröffnung geben. Wir werden jedoch während der Ausstellung 19.05.2020 – 31.05.2020 mit bestimmten Besuchszeiten (Zeitfenster) arbeiten. Besucher müssen ein kostenloses Ticket, über ein Buchungssystem auf unserer Website buchen (Buchungen können ab dem 15.05.2020 vorgenommen werden).
    Buchungen bitte über: www.art-claims-impusle.com

     

     

    ***English version***

     

    On frail ground.
    Artists: Petja Ivanova & Mihai Grecu
    Curated by Art Claims Impulse

     

    Duration: 19.—31.05.2020
    Opening hours: Mon.—Sun., 12:00 pm—8:00 pm

    In the exhibition "On frail ground", works by the artists Petja Ivanova and Mihai Grecu are set into a dialogue.
    The tenor and the undertone that the works have, could be described as the 'creation of an existential feeling'; a feeling of fragility, of imminent collapse. Rigid monuments of an ideology expressed in cement are attacked by forces of nature and show their last absurd steadfastness. Barren surfaces show fragile shining traces of human existence. Delicate derma structures are clothed and protected by a polysaccharide material inherent to fungi, arthropods, and molluscs, which leads to the creation of a new hybrid. Are we at the beginning of a changing materialism and repositioning in the Anthropocene?

    Petja Ivanova, born in Shumen, Bulgaria and based in Berlin, graduated from the University of Arts Berlin in the class for Computational Art/Generative Art in 2015. In her trans-disciplinary practice she combines archaeology, biology, physics, computation and the poetic in order to promote the ‘poetic method’ as a counterweight to the socially dominating ‘scientific method’, understanding this practice in non-linear relation with Fluxus & Avantgarde. She runs Studio for Poetic Futures and Speculative Ecologies out of a little caravan in Berlin. Early in her artistic work with electronics and sensors she began to include mythological approaches, the magical and non-quantifiable to analyses these connections in terms of deep time of media/technology. Being a bit frustrated by the simple causalities in quantification she turned to overcoming the conceptual divide of what is natural and what is technological by working with crystals and electronic circuits and later on also with plants, microorganisms and now insects and bacteria.

    Mihai Grecu was born in Romania in 1981. After studying art and design in Romania and France, he has been pursuing his artistic research at the Fresnoy Studio of Contemporary Arts. Recurring topics such as environmental crisis, political allegories, new technologies and catastrophes articulate the whole of his exploration of mysterious and subconscious beginnings. These visual and poetic trips mix several techniques and may be seen as propositions for a new dream-oriented technology. His work has been shown and awarded in numerous film festivals (Tribeca, Locarno, Rotterdam, Festival of New Cinema in Montreal) and exhibitions ("Dans la nuit, des images" at the Grand Palais, "Labyrinth of my mind" at the Cube, "Video Short list: the Dream Machine" at the Passage du Retz, "Studio" at "Les Filles du Calvaire" Gallery).

    Art Claims Impulse is a gallery and platform in Berlin founded in 2006 specialised in video art, performance, and installations. Its main interest is in art with an unusual approach, that is innovative from a thematic, technical, and aesthetical point of view.

     

    Important Information!
    Due to corona regulations and to avoid overcrowding the room, there will be no opening. However, we will work during the exhibition 19.05.2020 - 31.05.2020 with certain visiting hours (time slots). Visitors must book a free ticket, through a booking system on our website (bookings can be made from 15.05.2020).
    Please book via: www.art-claims-impusle.com

     

     

    Foto: "Meak as a warrior", 2019 © Petja Ivanova

      In der Ausstellung „On frail ground“ werden Arbeiten der Künstler*innen Petja Ivanova und Mihai Grecu in einen Dialog gesetzt. Der Tenor und der Unterton, der den Kunstwerken obliegt, könnte man als die ‚Erzeugung eines existenzielles Grundgefühl‘ beschreiben; ein Gefühl der Zerbrechlichkeit, des drohenden Zusammenbruchs.

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      feldfünf Resident:
      Anna Banout

      Wir freuen uns sehr, Anna Banout als neue Residency Gestalterin zu begrüßen.

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      Raum für gute Ideen

      Im stehen insgesamt mehr als 400 m² für Initiativen, Gruppen, Künstler*innen und Kooperationspartner*innen zur Verfügung, die Räume für Projekte aus den Bereichen Kunst, Design, Alltag, Bildung und Kultur suchen.
      Wir freuen uns über Konzepte und Projektideen, die den interkulturellen Austausch mitgestalten möchten.

      • 90 – 180 m² je Raum
      • technische Ausstattung und Einrichtung bei Bedarf
      • Räume sind kombinierbar nutzbar
      • Vermietung auf Anfrage

      Team

      Kuratorische Leitung:
      Marenka Krasomil, krasomil@feldfuenf.berlin

      Projektmanagement und Kommunikation:
      Katharina Marszewski, presse@feldfuenf.berlin

      Kuratorische Assistenz:
      Maxie Kiwitter, assistenz@feldfuenf.berlin

      Veranstaltungsassistenz:
      Valentina Schöllhorn, Talia Manor

      Allgemeine Anfragen: info@feldfuenf.berlin

      v.l.n.r: Marenka Krasomil, Katharina Marszewski, Valentina Schöllhorn

      Credits: Mohanad Alsneeh

      Kontakt

      Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8
      10969 Berlin

      U1, U6 Hallesches Tor
      U6 Kochstraße
      Bus 248 Jüdisches Museum
      Bus M41 Zossener Brücke
      Bus M29 Lindenstraße/Ecke Oranienstraße